Häufig gestellte Fragen
Können Imaging Plates auch bei höheren Beschleunigungsspannungen verwendet werden?
Imaging Plates können im Bereich von 50 bis 400kV verwendet werden. Bei Beschleunigungsspannungen von über 300kV sinkt die Effektivität leicht ab, ist aber immer noch brauchbar. Da die Kunststoffbeschichtung der Imaging Plate viel dicker ist als Film, treten keine Probleme mit rückgestreuten Elektronen oder Röntgenstrahlen auf.
Sie geben eine Verwendungsdauer von 1000 Mal an. Lässt die Qualität der Platten am Ende der Lebensdauer nach?
Die Degeneration der Platte ist hauptsächlich mechanisch. Das bedeutet, dass die Degeneration der Plattenoberfläche (Kratzer) im Bild sichtbar ist und dass mechanischer Verschleiß auftritt (Verbiegen der Kanten). Die Lebensdauer der Platte hängt hauptsächlich davon ab, wie sorgfältig sie behandelt wird. Die Funktion der Platte (Empfindlichkeit, Dynamik) lässt kaum nach. Bei normalem Gebrauch kann die Platte auch nicht von der Elektronendosis zerstört werden.
Die Platte wird durch das Lesen gelöscht. Ist es möglich, sie ein zweites Mal zu lesen?
Durch den Scanvorgang werden die Informationen aus der Platte ausgelesen, jedoch nicht vollständig. Wenn die Platte ein zweites Mal gelesen wird, ist noch ca. die Hälfte der Signalintensität vorhanden, die Bild sieht jedoch gleich aus. Mehrfache Scanvorgänge dienen der Erweiterung des Dynamikbereichs oder dem Anpassen der Lesereinstellungen.
Wie lange können die Platten zwischen Belichtung und Auslesen gelagert werden?
Normalerweise ist es am besten, die Platten innerhalb von zwei Tagen zu lesen. Vor allem Belichtungen niedriger Dosis sollten in diesem Zeitraum gelesen werden. Applikationen mit hoher Dosis und Beugungsmuster können ohne nachteilige Effekte bis zu eine Woche gelagert werden.
Müssen die Platten vor dem Laden in den TEM getrocknet werden?
Imaging Plates sind nicht hygroskopisch und müssen nicht getrocknet werden. Allerdings reduziert die vorherige Trocknung die Pumpdauer geringfügig.
Wie groß sind die Dateien der Bilddaten?
Dies hängt vom Lesemodus und der Pixelgröße ab. Für 25µm Standardbilder beträgt die Dateigröße ca. 20MB pro Bild. Hochdynamikbilder haben 30 oder 40MB pro Bild, abhängig vom Speichermodus. Für andere Auflösungen (15/17,5/35/50µm) sind die Dateigrößen für Standardbilder 60/40/12/6MB
Ist die Software auch für MAC Computers oder LINUX erhältlich?
Nein, eine MAC oder LINUX Version steht nicht zur Verfügung.
Ist es möglich, Kopien der Software auf anderen Computern laufen zu lassen?
Die Software ist über einen Hardwareschlüssel lizenzgeschützt. Zusätzliche Lizenzen können erworben und auf anderen Geräten betrieben werden. Wird die Software ohne Lizenzschlüssel betrieben, läuft sie in einem Demomodus. In diesem Modus kann die Software nur zum Ansehen und Ausdrucken verwendet werden. Alle Funktionen außer dem Datenexport sind verfügbar.
Wird das Micron-Logo und die Belichtungsnummer des Mikroskops auf der Platte aufgezeichnet?
Da die Imaging Plate nur gegenüber Hochenergiebestrahlung empfindlich ist, werden diese Informationen leider nicht aufgezeichnet. Es gibt jedoch eine Möglichkeit, diese Informationen mit der Bilddatei zu verknüpfen, sie werden dann in der Kopfzeile des Bilds gespeichert. Ist die Vergrößerung bekannt, dann ist es möglich, innerhalb der Micron Software ein Micron-Logo als Overlay über das Bild zu legen.
Gibt es eine Möglichkeit, die Platten zu identifizieren, um die richtige Reihenfolge zu gewährleisten?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten: Die Platten können auf der Rückseite mit einem Filzstift markiert werden. Wenn Sie die Platten aus dem Leser entladen, können Sie so sicherstellen, dass sie die Platten nicht verwechselt haben. Sie können die Platten auch mit einem schwarzen Stift oben an der Platte markieren. Liegt diese Beschriftung im belichteten Bereich, ist sie als schwarze Schrift im Bild sichtbar. Die dritte Möglichkeit ist, ein gedrucktes Label oben an der Platte anzubringen (normalerweise außerhalb des belichteten Bereichs). Es gibt einen speziellen Modus, in dem diese optische Information ebenfalls ausgelesen und über das Bild gelegt wird.
Gibt es Teile in dem Gerät, die Wartung benötigen oder verschleißen?
Es gibt keine Teile, die regelmäßige Wartung benötigen oder eine begrenzte Lebensdauer im Gerät haben. Im Fall eines Defekts wird eine Wartung erforderlich, wir bieten auch einen Jahreswartungsvertrag an (abhängig von Land und Distributor, bitte fragen Sie uns)
Wie viele Platten können in meinen TEM geladen werden?
Dies hängt vom Mikroskop ab. Normalerweise passen genauso viele Platten in das Magazin wie Filmbögen.
Wie erfolgt die Softwareaktualisierung?
Normalerweise sind Softwareaktualisierungen kostenlos und können von unserer Webseite heruntergeladen werden.
Was sind die Unterschiede zwischen dem DITABIS Micron und dem Fuji FDL 5000?
Beide Geräte arbeiten mit der gleichen Technologie und haben bei 25µm mehr oder weniger die gleiche Leistung. Das DITABIS Gerät hat eine variable Auflösung, ist deutlich günstiger und viel kleiner. Außerdem liegt der Hauptunterschied im Layout des Detektors. Der DITABIS arbeitet linear mit einer Dynamikauflösung von 20bit. Der FDL 5000 hat eine logarithmische Resonanz mit nur 14 bit ADC. Der DITABIS Micron wird direkt über den Computer gesteuert, der FDL ist ein Offline-Gerät.
Ist es möglich, die Plattenoberfläche zu reinigen?
Bei Bedarf kann die Platte mit einem weichen Tuch gereinigt werden. Ist dies nicht ausreichend, kann auch Alkohol verwendet werden. Dabei die Oberfläche nicht zerkratzen, auch mikroskopisch kleine Kratzer können auf der Bild sichtbar sein.
Welche Leserauflösung empfehlen Sie für welche Applikation?
Der Micron Vario ist besser geeignet, wenn Sie verschiedene Applikationen haben und die Flexibilität haben möchten, den Auslesevorgang zu optimieren. Als kostengünstigere Lösung empfehlen wir das 25,0µm Standardgerät.
Zum Auslesen der Beugungsmuster ist normalerweise nur eine kleinere Pixelgröße erforderlich. Bilder zum Ansehen und Ausdrucken werden am besten im mittleren Bereich (17,5 bis 25µm) ausgelesen. Für Applikationen im hochauflösenden Bereich und 3D Rekonstruktionen ist die höchste Auflösung erforderlich.
Der einzige Unterschied ist die Pixelgröße, diese hat jedoch Auswirkungen auf die Datenausgabe und Auslesezeit. (Siehe Tabelle Spezifikationen oben)
